da ist noch ein klein wenig übrig
von der sonne
die um die ecke weht
da ist noch der zitternde zweig
von dem das rotkehlchen wegflog
nichts ist abgeschlossen
solange du es
siehst
sogar die bäume
halten den atem an
vielleicht für immer
bis du kommst
da ist das gefängnis meines schattens
worte die den weg versperren
kreisende gedanken
nächtliche zweifel
vielleicht ist es so
weil uns das leben braucht
um das unsagbare zu sagen
um eine rose zu halten
um mit ihr den wind zu
fangen
das endlose sehnen zu fühlen
das das herz uns bringt
aus seiner inneren
welt
ein gefühl
das keine metapher hat
für das was es
ist
- Rea Revekka Poulharidou -