hohe heiße sommertage
türmen lichtgarben aneinander
ihre gebete tönen weit
am abend eröffnen windorgeln
den erlösenden gesang
lungenfelder atmen wieder
von einer stillen hand getrieben
wächst regen hinunter
befreit die verklebten worte
öffnet die müde gewordene haut
und an der höchsten stelle
ufert der sommer über die grenzen
- Hermann Josef Schmitz -