ANLITZ
Dein Antlitz hängt in den Ästen der Welt.
Es hat sich das Lächeln, das zitternde deiner
geliebten Lippen in alles verstreut.
Gab sich das Wärmende deines Leibes
der himmlischen Sonne?
Die Größe deines Bluts ist ungeheuer
an meine Stirn angelehnt. Ich trage.
Schreckliches Glück. O wie
stehet der Atem da stille im
tödlichen Liebreiz der plötzlichen Welt.
Dein Antlitz hängt in den Ästen der Welt.
Es hat sich das Lächeln, das zitternde deiner
geliebten Lippen in alles verstreut.
Gab sich das Wärmende deines Leibes
der himmlischen Sonne?
Die Größe deines Bluts ist ungeheuer
an meine Stirn angelehnt. Ich trage.
Schreckliches Glück. O wie
stehet der Atem da stille im
tödlichen Liebreiz der plötzlichen Welt.
Else Rüthel (1899-1938)
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| Foto: Tim Maas |
