DER DICHTER
Die Anlitzlast auf seinen Schädelknochen,
Wie ein Museum, und die Schmerzen hängen,
In grossen Augen, blicklos und gebrochen,
Und in dem Mund, verzerrt von Gesängen.
Es kommt heraus, Dunkles des Blutes, quillt
Er wird wahnsinnig aus Liebhaberei.
Sein Mund geht lüstern Er lächelt wild.
Hinter die Zähne bergend seinen Schrei.
Paul Boldt (1885-1921)