WOLKEN ZIEHN
Wolken ziehn in ros´ger Helle
Oben in der Abendglut,
Unten eilt die klare Welle
Zu des mächt´gen Stromes Flut.
Zu vergehen - welch ein Streben!
Alles wird im Sterben groß,
Geht im Weltall auf in Leben -
Und ich sitze regungslos!
Marie Förster (1817-1856)
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| Foto: Tim Maas |