Und meine Träume warten wandentlang
und sind so rührend in der scheuen Schöne.
Sie schweigen noch; sie harren bis ich töne,
denn allen ihren Harfen bin ich Klang.
Dann singen sie – und ihre Worte sind
ganz wie die Deinen, nur ein wenig blasser:
Sie sind die Bilder tief im stillen Wasser
und Deine neigen sich am Rand im Wind.
(Rainer Maria Rilke)